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Bad Münder
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Schnelleinsatzgruppe (SEG)

Foto: DRK Bad Münder

Um schnell und flexibel auf Einsätze zwischen Rettungsdienst und Katastrophe reagieren zu können, bedient man sich heute den SchnellEinsatzGruppe (SEG).

Charakteristische Einsätze der SchnellEinsatzGruppen sind Unfälle mit Zügen oder Bussen, wo es zu einer Vielzahl von Verletzten und Betroffenen kommen kann. Auch werden SEG´n häufig bei Evakuierungen nach Bombenfunden oder Schadstoffaustritten eingesetzt.

Oftmals werden Fahrzeuge des Regelrettungsdienstes bei länger andauernden Einsätzen, wie Großbränden durch SEG-Fahrzeuge ausgelöst. Weiterhin können SEG-Fahrzeuge zu rettungsdienstlichen Spitzenzeiten wie beispielsweise Großveranstaltungen oder Silvester kurzfristig alarmiert und unterstützend tätig werden.

Von einer SEG spricht man, wenn folgende Merkmale weitestgehend erfüllt sind:

  • In Gruppenstärke taktisch organisiert (8 bis 16 Personen).
  • Schnell über Meldeempfänger oder ähnlichem alarmierbar  (5-20min).
  • Mit dafür bereitgestellten und ausgerüsteten Fahrzeugen
  • In der Lage medizinische, als auch technische und organisatorische Maßnahmen durchzuführen.
  • Der Rettungsleitstelle bekannt und in der Alarm- und Ausrückordnung (AAO) fest berücksichtigt.
  • Zur Rettungsdienstunterstützung vorgesehen.

Unterschiedlichste Aufgaben kann eine SEG erfüllen:

  • Besetzung freier Rettungsmittel.
  • Einrichtung von Behandlungsmöglichkeiten für eine größere Anzahl an Verletzten oder Erkrankten.
  • Versorgung und Betreuung von Verletzten.
  • Betreuung von Betroffenen.
  • Unterstützung von Rettungsdienst und anderen Hilfsorganisationen.

Die SchnellEinsatzGruppe bildet sich aus den Einsatzkräften, Material und Fahrzeugen des Einsatzzuges. Auf Grund der oben genannten Merkmale ist die SEG weitaus schneller und flexibler einsetzbar als ein Einsatzzug.

Schwerpunkteinheiten und Behandlungsplätze

Foto: DRK Bad Münder

Durch standardisierte Konzepte innerhalb des Kreisverbandes sind wir in der Lage verschiedene SEG´n zusammen zu führen und Schwerpunkteinheiten zu bilden. Diese Schwerpunkteinheiten werden vorwiegend zur Abarbeitung von großen Schadensszenarien eingesetzt.

Beispielsweise können im Rahmen der Schwerpunkteinheiten Behandlungsplätze, Patiententransportzüge, Logistikzüge und Betreuungsplätze zum Einsatz kommen.

Behandlungsplätze (BHP) können je nach angeforderter Größe 25 bzw. 50 Verletzte und/oder Erkrankte pro Stunde behandeln. 
Für den Pateintentransport stehen Patiententransportzüge (PTZ) bereit, welche 10 bzw. 5 liegende Patienten mit ihren Kranken- und Rettungswagen transportieren können.

Für betreuungsdienstliche Einsätze ist die Schwerpunkteinheit Betreuungsplatz (BTP) 200 bzw. 400 ausgelegt. Diese Einheit kann 200 bzw. 400 Personen über einen längeren Zeitraum betreuen, verpflegen und mit Gütern des täglichen Bedarfs versorgen.

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